Heute ist schon unser letzter gemeinsamer Tag. Zunächst fahren wir zum Fort de Bertheaume. Leider ist die Anlage geschlossen, so dass wir nur den Blick vom Land auf die Festung haben. Aber dank gutem Licht bietet es sich zum Fotografieren an. Auch den kleinen Rundweg nehmen die meisten noch mit. Mein Fahrer sitzt aber schon wieder im Auto und wartet. Wir lassen uns jedoch viel Zeit und lassen die Lichtstimmungen über dem Meer auf uns wirken. Es ist so schön.
Der nächste/ letzte Stopp ist dann in Brest ein Kulturzentrum : Les Ateliers des Capucins. Es ist ein altes Fabrikgebäude, in dem es Restaurants und Shops gibt. In der großen Halle sind alte Industriemaschinen und ein riesiges Fantasieschiff. Dazwischen ist jede Menge Platz, so dass Kinder Rollschuh oder Skater fahren oder Ball gespielt wird. es ist ziemlich laut. In die Stadt gibt es eine Seilbahn und außen einen wunderbaren Blick auf einen Teil des Hafens. Wir haben viel Zeit, um uns fotografisch auszutoben. Anschließend essen wir gemeinsam eine Kleinigkeit in einem Restaurant, leider nicht ganz so super.
Wieder im Hotel haben wir wieder Zeit zum Packen und Sichten unserer Bilder. Dann ist noch eine gemeinsame Zeit zum Besprechen. Ein letztes Mal fahren wir zum Kloster Saint Matieu. Die fotografische Reise endet dort, wo sie begonnen hat.
Am letzten Abend essen wir ein drittes Mal in den tollen Restaurant am Hafen von Le Conquet. Leider regnet es inzwischen ziemlich und wir sind alle sehr kaputt. So streichen wir die geplante zweite Fotosession am Kloster. Hier hätte man noch einmal die Gelegenheit gehabt, die Leuchttürme und ihre Strahlen einzufangen. Uwe hat es sehr geärgert, dass wir dies nun gestrichen haben, wo er es doch gestern verpasst hat. Aber alleine will er doch auch nicht mehr los.
Am nächsten Morgen sitzt er schon beim Frühstück als wir anderen auftauchen. Er bleibt noch etwa 5 Minuten sitzen, dann beendet er das Frühstück und die gemeinsame Zeit mit einen "Tschüss" und weg ist er. Was für ein A... Kein Danke an Hans, keine persönliche Verabschiedung von uns anderen. Manche Mitreisende sind einfach nicht gruppentauglich.
Wir anderen frühstücken noch zusammen, dann verabschiedet sich auch Volker, der zweite Gast, der mit dem Auto angereist ist.
Wir anderen nutzen noch die gemeinsame Zeit, um Bilder zu bearbeiten. Hans gibt noch viele gute Tipps und zeigt mir Kniffe für die Arbeit mit Lightroom. Ein herzliches Dankeschön.
Gegen 12 Uhr starten wir nach Brest. Leider hat unser Flieger erheblich Verspätung und ich bange um meinen Anschlussflug nach Hamburg.
Endlich in Paris angekommen, verabschiede ich mich schon im Flieger von den anderen, dann renne ich los. Tatsächlich ist auch der Flieger nach Hamburg verspätet, so dass ich diesen gerade noch erreiche. Mein Gepäck allerdings verbringt noch eine Nacht in Paris. Erst am Montagmorgen wird es mir per Kurier nach Hause gebracht. Der Flug ist mal wieder turbulent, aber allmählich werde ich ruhiger und komme mit den Turbulenzen besser klar.
In Hamburg muss ich es erst noch melden, dass mein Koffer nicht mitgekommen ist. Das geht aber am Terminal recht zügig. Draußen wartet mein Schatz, der mich die letzten 50 Kilometer sicher nach Hause bringt. Eine schöne und eindrucksvolle Reise mit vielen besonderen Fotomotiven geht zu Ende. Mit dem Unternehmen, vor allem dem Fotografen Hans Altenkirch, bin ich zufrieden. Die Geschichte mit dem zweiten Auto und seinem besonderen Fahrer ist allerdings etwas, was die Reise deutlich getrübt hat. Schade, dass hier sich das Unternehmen nicht noch einmal gemeldet hat.